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Tierschutz : Würmer bei Hund und Katze
Veröffentlicht von Tiina am 03.08.2008 21:48:01 (928 gelesen)

Würmer bei Hund und Katze


Warum eine regelmäßige Entwurmung so wichtig ist und die Gefahren für den Menschen

Wurmbefall ist bei Hunden und Katzen weit verbreitet. Wurmeier oder Larven werden von infizierten Tieren mit dem Kot in die Umwelt abgegeben und sind dort teilweise jahrelang überlebensfähig. Menschen können sich mit Würmern infizieren, wenn sie z. B. ungewaschenen Salat oder Waldfrüchte essen, die zufällig mit Wurmeiern oder Larven kontaminiert sind. Oder durch direkten engen Kontakt mit ihren Haustieren, wenn nämlich beim Spielen oder Schmusen Wurmeier verschluckt werden, die z. B. im Fell der Tiere kleben können. Kinder sind besonders gefährdet, wenn sie in Sandkästen spielen, die mit Hunde- oder Katzenkot verunreinigt sind.

Anbei eine kleine Auswahl der unangenehmen Parasiten, die auch für den Menschen gefährlich werden können:

Spulwurm
(Toxocara)
Infektionsweg durch zufälliges Verschlucken der Spulwurmeier. Die Folgen: Schwere Organschäden durch wandernde Spulwurmlaven (Larva migrans visceralis).

Hakenwurm (Ancylostoma und Uncinaria)
Die Eier des Hakenwurms können z. B. beim Barfußlaufen aktiv in die Haut des Menschen eindringen. Die Folgen sind Hautentzündungen, Ekzeme durch die wandernde Hakenwurmlarve (Larva migrans cutanea).

Kürbiskernbandwurm (Dipylidium caninum)
Häufig werden die Eier von Flöhen aufgenommen. Diese gehen auf Katzen und Hunde. Hunde und Katzen können den Kürbiskernbandwurm durch das Ablecken des Menschen übertragen, wenn sie vorher einen infizierten Floh zerbissen haben. Die Folge ist ein bis zu 50 cm langer Bandwurm, der auch im Darm des Menschen leben kann.

Kleiner Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis)
Die Aufnahme der Bandwurmeier kann durch ungewaschene Waldfrüchte oder durch den Kontakt mit Bandwurmbefallenen Hunden oder Katzen erfolgen. Die Folgen: tumorartige, wachsende Zysten in der Leber, aber auch in anderen Organen.

Regelmäßige Wurmkuren und regelmäßiges Händewaschen sind unerlässlich. Nur so können sich Erwachsene und Kinder schützen.


Mit freundlicher Genehmigung des Tierschutzverein München e.V.
Quelle: www.tierheim-muenchen.com


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